PSD-Betrachter: ohne Photoshop öffnen und ansehen, Ebenennamen inklusive
Jemand schickt Ihnen eine .psd und Sie wollen bloß wissen, was drin ist. Genau das macht diese Seite — kein Bearbeiten, kein Export, kein Konto.
Wenn eine .psd eintrifft, lautet die Frage meist nicht «wie bearbeite ich das», sondern «was ist das überhaupt» — ist es die richtige Fassung, sind die Ebenen aufgeräumt, stimmt das Format. Dafür Photoshop zu installieren lohnt nicht, und die Datei irgendwo hochzuladen, um eine Vorschau zurückzubekommen, heißt: sie liegt nun auf einem fremden Server. Diese Seite kürzt das auf den kleinsten Schritt: öffnen, ansehen, schließen.
Die Datei verlässt Ihren Browser nicht — ausgewertet wird sie von JavaScript auf Ihrem Gerät, und das können Sie selbst prüfen: Netzwerkbereich der Entwicklerwerkzeuge öffnen, Datei hineinziehen — es erscheint keine einzige Anfrage, die ihren Inhalt forttrüge. Eben deshalb ist die Seite auch für vertrauliche Entwürfe unbedenklich: einen Upload gibt es hier gar nicht.
Wichtigste Funktionen
Das Gesamtbild und die Ebenenliste, zusammen
Nicht bloß eine flache Vorschau. Nach dem Öffnen stehen Name, Verschachtelung und Sichtbarkeit jeder Ebene im Ebenenbedienfeld — und genau daran erkennen Sie, ob die Datei ordentlich aufgebaut ist und ob die gesuchte Ebene überhaupt darin steckt.
Fehlende Schriften verfälschen nichts
Das ist der echte Vorteil des Ansehens gegenüber dem Bearbeiten: gelesen wird die Composite-Fassung, die der Gestalter gespeichert hat; der Text liegt dort bereits als Pixel vor, ob Sie die Schrift besitzen, spielt also keine Rolle. Sobald Sie diesen Text bearbeiten wollen, wird die fehlende Schrift zum Problem.
Läuft auch auf dem Telefon
Die Auswertung läuft im Browser, und ein Telefonbrowser schafft das ebenso. Unterwegs kurz hineinsehen und antworten, ohne bis zum Schreibtisch zu warten. Große Dateien sind auf dem Telefon langsamer — das ist der Arbeitsspeicher, keine fehlende Funktion.
Was danach kommt
Meist folgt ein nächster Schritt. Brauchen Sie ein versendbares Bild, gehen Sie zu PSD zu PNG; wollen Sie doch etwas ändern, bleiben Sie einfach im Editor — die Datei ist bereits offen, Sie müssen sie nicht erneut hineinziehen.
So funktioniert's
- 1 Die .psd in das Feld oben ziehenAnklicken und auswählen geht ebenso, Strg+V auch. .psb (das Großdokumentformat) wird ebenfalls gelesen.
- 2 Das Gesamtbild ansehenWas erscheint, ist genau das, was der Gestalter beim Speichern sah: alle sichtbaren Ebenen übereinander.
- 3 Das Ebenenbedienfeld durchgehenRechts stehen Name und Sichtbarkeit jeder Ebene. Ein Klick auf das Auge blendet eine einzelne aus, damit Sie sehen, was darunter liegt.
- 4 Schließen — das Original bleibt unberührtEs gibt keinen Speichern-Schritt, die .psd auf Ihrem Schreibtisch ist Byte für Byte dieselbe. Exportiert wird nur, wenn Sie wirklich eine neue Datei wollen — eine andere Sache.
Häufige Fragen
- Warum öffnet sich manche PSD leer?
- Weil beim Speichern «Kompatibilität maximieren» abgeschaltet war. Diese Photoshop-Option entscheidet, ob eine zusammengerechnete Fassung in die Datei wandert; abgeschaltet spart sie Platz — um den Preis, dass jedes Programm außer Photoshop nicht mehr weiß, wie der Entwurf aussieht. Bei solchen Dateien sagt diese Seite klar, dass die PSD keine Composite-Vorschau enthält, statt Ihnen ein schwarzes Rechteck zum Rätseln hinzulegen. Abhilfe: um ein erneutes Speichern mit gesetztem Häkchen bitten.
- Sehe ich den Text in den Ebenen?
- Sie sehen, wie der Text aussieht, denn er steckt im Gesamtbild. Was diese Seite nicht tut: Textebenen wieder in bearbeitbare Textrahmen verwandeln — das ist Sache des Editors. Wer den Wortlaut kopieren oder einen Tippfehler beheben will, öffnet die Datei im Online-PSD-Editor; dort sind Textebenen wirklich Text.
- Worin unterscheidet sich das von «PSD zu PNG»?
- Im Ziel. Das Umwandeln gibt es, um eine neue Datei zu bekommen — zum Verschicken, Anhängen, Einfügen; jene Seite endet an einer Schaltfläche zum Herunterladen. Diese hier endet damit, dass Sie verstanden haben und den Tab schließen; es entsteht nichts. Stellt sich heraus, dass Sie doch ein Bild brauchen, gehen Sie danach hinüber — die beiden stehen sich nicht im Weg.
- Wie groß darf die Datei sein?
- Wir setzen keine Grenze — was Sie bremst, ist der Arbeitsspeicher. Ein paar hundert Megabyte und hundert Ebenen sind am Rechner meist unproblematisch; auf dem Telefon kann es kriechen oder der Tab wird vom System eingezogen. Lässt sich eine Datei partout nicht öffnen, ist es schneller, um eine auf die Hintergrundebene reduzierte Fassung zu bitten, als hier auszuharren.
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Läuft komplett im Browser · keine Installation · keine Anmeldung · Bilder werden nie hochgeladen